Wandern gegen den Winterblues:Über 150 Wanderungen im KEV-Programm für Januar bis März 2016


Ob Schmuddelwetter oder Schnee und Eis – wir wandern bei jedem Wetter! Das ist das Prinzip des Kölner Eifelvereins (KEV). Schließlich ist der Aufenthalt, besser noch die Bewegung, im Freien das beste Mittel gegen die Winterdepression. Und so enthält das jetzt erschienene Wanderprogramm des KEV von Januar bis März 2016 über 150 Wanderungen im Großraum Köln, in Eifel und Bergischem Land, im Siebengebirge, an Sieg, Rhein und Ahr, bis hin zum Neandertal. Darunter sind 57 Kurzwanderungen bis 12 Kilometer Länge und 43 Touren von 20 bis 30 Kilometer für ambitionierte Wanderfreundinnen und Wanderfreunde. Gewandert wird zu Krippen, Karnevalsveranstaltungen, zu Schlössern und Kirchen, und zwar schon früh ab 7.00 Uhr, vormittags ab 9.00/10.00 Uhr, mittags, am frühen Nachmittag oder donnerstags am Feierabend, wo fremde Töpfe das Ziel der Touren sind. Gäste sind willkommen und können das Angebot des Kölner Eifelvereins kostenlos ausprobieren (bis drei Mal). Eine Anmeldung ist meist nicht erforderlich, einfach zum Treffpunkt kommen.

Wandern gegen den Winterblues:
Über 150 Wanderungen im KEV-Programm für Januar bis März 2016
Ob Schmuddelwetter oder Schnee und Eis – wir wandern bei jedem Wetter! Das ist das Prinzip des Kölner Eifelvereins (KEV). Schließlich ist der Aufenthalt, besser noch die Bewegung, im Freien das beste Mittel gegen die Winterdepression. Und so enthält das jetzt erschienene Wanderprogramm des KEV von Januar bis März 2016 über 150 Wanderungen im Großraum Köln, in Eifel und Bergischem Land, im Siebengebirge, an Sieg, Rhein und Ahr, bis hin zum Neandertal. Darunter sind 57 Kurzwanderungen bis 12 Kilometer Länge und 43 Touren von 20 bis 30 Kilometer für ambitionierte Wanderfreundinnen und Wanderfreunde. Gewandert wird zu Krippen, Karnevalsveranstaltungen, zu Schlössern und Kirchen, und zwar schon früh ab 7.00 Uhr, vormittags ab 9.00/10.00 Uhr, mittags, am frühen Nachmittag oder donnerstags am Feierabend, wo fremde Töpfe das Ziel der Touren sind. Gäste sind willkommen und können das Angebot des Kölner Eifelvereins kostenlos ausprobieren (bis drei Mal). Eine Anmeldung ist meist nicht erforderlich, einfach zum Treffpunkt kommen.

 

Wanderweg der deutschen Einheit
Der Kölner Eifelverein übernimmt auf dem Wanderweg der Deutschen Einheit Markierung und Pflege des Teilstücks Schneppen–Königswinter und sorgt so dafür, dass dieser Weg weiterhin durchgängig quer durch Deutschland führt. 
                   
Der Weg der Deutschen Einheit wurde kurz nach der Wiedervereinigung angelegt und führt von Görlitz an der polnischen Grenze bis nach Aachen. Das genannte ca. 50 km lange Teilstück liegt auf dem bisherigen Wanderweg X9 des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), der den Weg im Rahmen der Neuanlage von Wanderwegen aufgibt. Um den Weg der Deutschen Einheit durchgehend zu erhalten, hat der SGV die Verantwortung für dieses Teilstück an den Kölner Eifelverein übertragen. 

Der KEV trauert um sein Ehrenmitglied Peter Bausch.

                            
Der langjährige Wanderführer des Kölner Eifelvereins, Peter Bausch, ist am 11. Juli im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war seit 1973 KEV-Mitglied und mehr als 30 Jahre als KEV-Wanderführer unterwegs. Peter Bausch hat insgesamt 1.200 Wanderungen mit 20.000 Teilnehmern geführt und 15 Bus-Wanderfahrten organisiert. Legendär waren seine Wanderreisen nach Annweiler/Pfalz (25), Manderscheid/Eifel (25), Bollendorf/Luxemburgische Schweiz (12) und Limbach/Westerwald (11). Für diese Leistung hat der KEV ihn im Jahr 2012 zum Ehrenmitglied ernannt. 2013 musste Peter Bausch seine Wanderführerschaft einstellen, da die Sorge für seine Frau Paula keinen Raum mehr dafür ließ. Der Kölner Eifelverein dankt Peter Bausch für sein jahrelanges Engagement und die vielen frohen Stunden, die er seinen Mitwanderern bereitet hat. Die KEV-Wanderfreunde trauern mit seiner Frau Paula, mit seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln um einen außergewöhnlichen Menschen.

KEV im Domradio
Domradio hat dem 125jährigen Bestehen des Kölner Eifelvereins viel Zeit in seiner Sendung "Reisen" am Freitag, 25. Oktober, gewidmet. Live im Studio erzählen unser Vereinsvorsitzender Dr. Franz Josef Becker und Steffi Machnik über den KEV und seine Geschichte. Wer reinhören will, hier ist der Link: Domradio

Kölner Eifelverein wanderte  2012 von Köln nach Kyoto
Die vom Kölner Eifelverein im Jahr 2012 zurückgelegte Wanderstrecke – 9236 km - reichte von Köln bis nach Kyoto, Kölns Partnerstadt in Japan. Im Vorjahr hatte die Gesamtstrecke 8097 km betragen. Deutlich angestiegen ist auch die Zahl der Tageswanderungen von 510 (2011) auf 597. Dabei verzeichnete der KEV  insgesamt 9777 Teilnehmer, 505 mehr als im Jahr zuvor. Besonders stark vertreten war das sogenannte schwache Geschlecht. Zwei Drittel der Teilnehmer waren wie im Vorjahr Damen. Mit von der Partie waren auch 850 Gäste (Vorjahr: 800).

Im Schnitt standen elf Wanderungen pro Woche im KEV-Programm, an jeder Wanderung nahmen 18 WanderfreundInnen teil, sie legten dabei ca. 17,6 km zurück. Veranstaltet wurden auch 12 Radtouren und zwei Busfahrten. An der weitesten Tagestour – sie führte nach Paris – nahmen 17 KEV-Mitglieder teil. Bei acht Mehrtages-Wandertouren beteiligten sich insgesamt 102 WanderfreundInnen.
Erfreulich entwickelt hat sich auch die Zahl der Mitglieder. Im Gegensatz zu vielen anderen Wandervereinen, die einen Mitgliederschwund bekla­gen, konnte der Kölner Eifelverein  – dank seines attraktiven Wanderprogramms – im vergangenen Jahr 112 neue Mitglieder gewinnen. Am 1. Januar 2013 gehörten 706 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zum KEV.

Erna Schreiber erneut gewürdigt
Am 11. Januar 2013 hat der Kölner Eifelverein seine legendäre Wanderführerin Erna Schreiber – exakt sieben Jahre nach ihrem Tod – erneut gewürdigt. Wegezeichner Hans Michels und KEV-Wanderführer Fritz Hoepfner haben am Erna-Schreiber-Weg an markanten Stellen Tafeln installiert, die über sie und ihre Bedeutung für den KEV informieren. Bei einer Wanderung auf Etappe 1 des KEV Wegs Nr. 4 erinnerte der KEV-Vorsitzende Dr. Franz Josef Becker die 13 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde an die kleine, agile Wanderführerin, die mit 91 Jahren ihre letzte Wanderung für den Kölner Eifelverein führte. Ihr Andenken wird im KEV  gepflegt und ihre Wanderungen – „Ich nehme Rücksicht auf Jüngere“ – sind bei vielen Mitgliedern in lebhafter Erinnerung.
                         
Der Erna-Schreiber-Weg ist 44 km lang und führt in drei Etappen von Königsforst über Forsbach, Bensberg, Spitze und Linde nach Lindlar. Der KEV hält Informationsfolder für jede Etappe  dieses Wanderwegs bereit, die zum Preis von 1 € pro Stück abgegeben werden.

Schwüle, Schloss und Schwäne
Die letzte von Peter Bausch geführte Wanderung
Es war ein perfekter Abschied für den verdienten KEV-Wanderführer Peter Bausch. Am Samstag, 30. Juni, führte er über 40 KEVler durch die romantische Erft-Aue. Über kleine Brücken ging es bei schwül-heißen Temperaturen durch das ehemalige Braunkohlengebiet zur Wasserburg Paffendorf. Im schönen Innenhof legten wir eine wohltuende längere Rast ein, die sogar zu privaten Kurz-Entdeckungen Zeit ließ, so dass auch das Hochzeitspaar, das vor idyllischer Kulisse fotografiert wurde, gewürdigt werden konnte.
Die Mittagseinkehr auf der Terrasse der Zievericher Mühle geriet zu einer fast familiären Begegnung mit  Peter Bauschs Familie - auch der fünf Wochen alte Urenkel war dabei – mit  vielen Wanderfreunden, die ihrem Peter tschüss sagen wollten. Der KEV-Vorsitzende Dr. Franz-Josef Becker würdigte Peter Bausch mit einer Laudatio für sein jahrzehntelanges Engagement im KEV und einem ganz neuen Buch über die Eifel, Wanderwart Dr. Rudolf Seelemann tat desgleichen und Wanderfreund Winfried Truhöl überbrachte Dank und Präsent der Wandergruppe. Frisch auf, lieber Peter Bausch, im Nach-Ruhestand alles Gute und Schöne! Auf dem Rückweg nach Bedburg entzückten uns 30 Schwäne und viele Entenmütter mit ihren Jüngsten, wir sangen im Chor und alle waren froh, dabei gewesen zu sein.
Peter Bausch war 30 Jahre lang als Wanderführer im Kölner Eifelverein aktiv. Er hat in dieser Zeit bei insgesamt 1.200 Wanderungen rund 20.000 Wanderfreunde hauptsächlich durch die Eifel und das Vorgebirge geführt und 73 Mehrtageswanderungen veranstaltet. Und er organisierte zudem noch 15 Bustagesfahrten mit Wanderungen. Sein Fazit nach 30 Jahren Tätigkeit als Wanderführer: „Missen möchte ich keinen Tag!“   

5. Wanderung mit der Lokalzeit Köln
Die WDR Lokalzeit Köln hatte zur 5. Fernsehwanderung eingeladen. Bei bedecktem Himmel machten sich 180 Wanderer, eine Moderatorin mit Team, zwei Hunde und zwei Fahrradsanitäterinnen am Samstag zusammen mit Wanderführer Rolf Kremers und seinen vielen Helfern auf den Weg von Bensberg hinauf zum Monte Troodelöh. Vorbei am Hundegrab erklomm der muntere Lindwurm Kölns höchste natürliche Erhebung. Dort erhielten die fleißigen Wanderer eine Urkunde, die sie als "Bergsteiger" auszeichnet.
Moderatorin Mara Bergmann besiegelte die Urkunden mit dem Gipfelstempel und verteilte fleißig Autogramme. Obwohl sie nur ein Stückchen mitwandern wollte, hielt sie bis zum Ziel durch und entdeckte das Wandern als neuen Sport für sich. Am Wassertretbecken stiegen dann sogar zwei besonders mutige Damen ins Wasser, sehr zur Freude der Mitwanderer und des Kamerateams. Am Ziel im "Schwalbennest" wartete das wohlverdiente Kölsch. Die Meinung vieler Teilnehmer: "Da simmer nächstes Jahr wieder dabei"

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Zum Heidefest nach Gut Leidenhausen wandern
Es hat schon eine lange Tradition - das Heidefest auf Gut Leidenhausen am 1. Mai. In diesem Jahr können die Gäste erstmals auch nach Gut Leidenhausen wandern. Der Kölner Eifelverein (KEV) lädt Interessierte ein, sich um 10.00 Uhr an der Endhaltestelle Königsforst der KVB-Linie 9 einzufinden und von dort durch die Wahner Heide nach Gut Leidenhausen zu wandern. Die Tour ist rund elf Kilometer lang und führt zu den drei Pionierübungsbecken und durch alte Kiefernbestände über den Kurtenwald- und den Mühlenbach. Und damit die Wanderfreunde wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen, führt KEV-Wanderführer Dr. Franz Josef Becker sie nach Absprache auch von Leidenhausen zur Haltestelle Porz-Eil (Bus 151 und 152). Auf dem Heidefest können sich die Wanderer an Gulasch, Grillspießen und Wildwurst, geräucherten Forellen und frisch gebackenem Brot oder Kuchen laben. Oder sie informieren sich in der rollenden Waldschule der Kölner Jägerschaft, im Haus des Waldes und der Greifvogelstation über Wald und Heide oder beim NABU über den Vogel des Jahres. Für Kinder wird zudem ein Eseltrecking mit drei Eseln angeboten.

Der Kölner Eifelverein ist ebenfalls vertreten und präsentiert sein umfangreiches Wanderprogramm sowie seine Wanderwege und natürlich den Kölnpfad. Wer mag kann auch noch an einer KEV-Wanderung rund um Leidenhausen oder an einer Radtour zum Turmhof teilnehmen. Das Fest beginnt um 11.00 Uhr mit einem open air-Gottesdienst, der in diesem Jahr von der evangelischen Kirchengemeinde gehalten wird.  Um 14 Uhr setzt Oberbürgermeister Jürgen Roters gemeinsam mit den Projektpartnern den ersten Spatenstich für das Regionale 2010 Projekt „Heideportal Gut Leidenhausen“. Die Stadt Köln renoviert mit Fördermitteln des Landes den Nordflügel des Hofguts und baut ihn um. Jürgen Roters hat den Vorsitz des Trägervereins übernommen.
Pressemeldung vom 25.4.2012